Die Ordnungsökonomie des Waldes (Wirtschaftliche Freiheit, 30. August 2026)

Ordnungsökonomischer Zugang zu einem meist ökologisch verhandelten Gegenstand. Der Beitrag zeigt die Dominanz der Fichte als Ergebnis von wirtschaftlichem Interesse, forstwissenschaftlichem Leitbild und staatlicher Lenkung – und ihre Persistenz als institutionellen Lock-in, der fortbestand, nachdem die ursprünglichen Gründe entfallen waren. Am Fall des Privatwaldes wird die Grundfigur der Organisationswirtschaft greifbar: formell privates Eigentum bei politisch konfiguriertem Handlungsraum. Zwischen Ökologismus und Konstruktivismus steht der Gärtner als Leitbild einer Ordnungspolitik, die verteiltes Wissen und Zeit aufnimmt, statt sie zu überschreiben. Angeregt von Norbert Berthold.

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